Lerntherapien

Im Rahmen einer intensiven Lernförderung unterstützen wir Schülerinnen in folgenden Bereichen:

  • Dyskalkulie (Rechenschwäche)
  • Legsthenie
  • Konzentrations-, Motivations- und Wahrnehmungsschwächen

Einem integrativen Ansatz entsprechend werden diagnostische und prognostische Methoden eingesetzt, um in einem zweiten therapeutischen Schritt individuelle und soziale Ressourcen vollständig erfassen und effizient nutzen zu können. Die Unterstützung findet unter Miteinbeziehung von familienorientierten Maßnahmen, schulischen Hilfen und erprobten lerntherapeutischen Arbeitsmaterialien statt. Wichtig ist neben der Vermittlung von Arbeitstechniken auch die gemeinsame Entwicklung von Lernmotivaton und Selbstwertgefühl. Der Wechselwirkungszusammenhang von Umwelt, sozialen Beziehungen, Emotionen, Körper und Geist steht im Mittelpunkt der Betrachtungsweise, da neben psychischen auch physischen Faktoren (wie Stress, Ernährung, Lernorganisation etc.) einen immensen Einfluss auf den Lernprozess und auf die Konzentrations-, Motivations- und Wahrnehmungsdefizite ausüben.

In Anlehnung an das ganzheitliche Lernkonzept „Suggestopäde“ werden multiple Lernstrategien eingesetzt, so dass mit Hilfe suggestiver Einflussfaktoren ein effektiveres Lernen ermöglicht wird. Wir gestalten einen ganzheitlichen Lernrahmen, wobei die Methoden unter anderem aus Körperlernen, Rollenspielen, (Aktivierungs- und Auflockerungsübungen)  und freizeit- und erlebnispädagogische Aktivitäten bestehen. Innovativ ist vor allen Dingen die Überzeugung vom Zusammenhang von körperlicher Bewegung und Lernen. Bewegung kann das Lernen unterstützen und ein positives Lernbewusstsein erzeugen, wobei das spielerische Lernen hierbei eine wichtige Rolle spielt, da es Freiräume zur Entwicklung von Kreativität, Selbstwertgefühl und Spaß schafft. Mit verschiedenen Übungen soll das Kind eine interne Stabilität erlangen, die ihrerseits wiederum das Körperleben und die Konzentrationsfähigkeit stärken können.


Die Förderung im Schulleistungsbereich wird bei Schüler/innen mit ausgeprägten Lerndefiziten (wie zum Beispiel Dyskalkulie, Legasthenie und spezifische Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen) durch die Integrative Lerntherapie als Einzel- oder Kleingruppenunterricht ergänzt. Pädagogisches Coaching der Eltern und Zusammenarbeit mit den Lehrer/innen sind selbstverständlich in die pädagogische Arbeit integriert.